Brandschutz beim Aufstocken von Bestandsbauten
Dieser Beitrag wurde in der Zeitschrift „Wohnungsbau“ von Ernst & Sohn – Juni 2018, veröffentlicht.
Um den Wohnraumbedarf in den Ballungszentren gerecht zu werden, sucht man nach Wegen, trotz enger Bebauung weiteren Wohnraum zu gewinnen.
Eine sehr effektive Möglichkeit ist die Schaffung von Wohnraum durch Aufstockung von Bestandsbauten.
Dabei wird das Giebeldach vollständig entfernt, ein Ringanker gesetzt und anschließend ein bis drei Stockwerke in Leichtbauweise voll isoliert aufgesetzt.
Mit dem so gewonnenen Wohnraum hat man zwar den Wohnraumengpass entgegen gewirkt, aber zahlreiche neue Probleme geschaffen.
Dies ist unter anderen der Brandschutz.
Mit der neu gewonnenen Höhe gilt dann oft die Hochhausrichtlinie mit ihren individuellen zusätzlichen Brandschutzanforderungen in Bezug auf Personensicherheit.
Eine Evakuierung über die meist nur eine vorhandene Treppe gestaltet sich problematisch.
Eine Rettung über die Feuerwehrleiter ist insofern unmöglich, da meist nur bis zum 3. OG evakuiert werden kann oder sich die Feuerwehr auf Grund von parkenden Autos oder Baumkronen nicht positionieren kann. Auch eine zweite Fluchttreppe …. mehr ….
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