Brandschutz in Freilagern – Brandschutz News
Durch die ständig wachsenden Anforderungen an Lager Gut mit höheren Brandlasten gewinnt der Brandschutz in der Freilagerung immer mehr an Bedeutung.
Dabei ist die Lagerart besonders ausschlaggebend.
So sind zum Beispiel bei einer Blocklagerung die Höhe und die jeweiligen Abstände der Lagerblöcke zueinander für den mobilen Einsatz der Löschkräfte von großer Bedeutung.
Es können sich im Extremfall Brandsituationen ergeben, welche durch die sehr schnelle Brandausbreitung ein Vordringen der Feuerwehr zum Brandherd schwer oder gar nicht möglich macht. In diesen zu erwartenden Fällen sind automatische Brandmelde- und Feuerlöschanlagen unerlässlich.
Zum einen muß das Brandmeldesystem im Freien in der Lage sein, Rauch, Hitze und Flammen frühzeitig zu erkennen und zum anderen muß die Feuerlöschanlage in der Lage sein, dass Brandrisiko optimal zu beherrschen.
Über mehrere Kilometer sich erstreckenden Läger sollte mit Kameras (zur ständig besetzten Warte) oder mit einem IR-Sensorscanner überwacht werden. Dieser IR-Sensorscanner vermag eine Rauchentwicklung ab 50 m² Fläche in einem Durchmesser von 20 Kilometer zu erkennen.
Die Löschung von genau definierten Flächen können durch automatisch oszillierenden Schwerschaumwerfern erfolgen.
Eine besonders schnelle Löschung erreicht man mit Kompaktschwerschaum. Sprinkleranlage
Hier wird automatisch, der in der Zentrale fertig erzeugte Schaum in der Rohrzuleitung bis zu einem Kilometer zum Brandort getrieben und dann mit einer Wurfweite von ca. 30 Meter gleichmäßig auf das Brandgut verteilt.
Dieser Kompaktschaum zeichnet sich, außer seinem Stickeffekt, besonders durch seinen sehr starken Kühleffekt aus. Dies mit einen Löschwasseranteil von nur ca. 15% gegenüber konventionellen Schwerschaum von ca. 60 %.
Die oberirdische Lagerung brennbaren Flüssigkeiten jeglicher Art, wie zum Beispiel Erdöl, Naphtha, Benzin und Diesel werden in Hochtanks, den sogenannten Schwimm- und Festdachtanks, gelagert.
Handelt es sich aber um größere Mengen dieser Grundstoffe, so bedient man sich unterirdischer Kavernen. Dies sind freiräumige oder gesteinsporöse unterirdische Schichten, welche durch ihre Hohlräume wirtschaftliche Einlagerungen zulassen.
Die Brandgefahr der einzulagernden Stoffe besteht allerdings hauptsächlich in den oberirdisch gelagerten Bereichen. Sprinkleranlage
Durch den ständig Sauerstoff ausgesetzten Lagerbehältern kann es durch Brand begünstigenden Umständen (Blitz, E-Schaden u.v.m.) zur Brandentstehung kommen, welches zu verheerenden Brandschäden führt.
So in den 70. Jahren in England, als ein 65.000 Tonnen Tank in Brand geriet und nach einem Überkochen nicht eine Rauchsäule sondern eine Flammensäule von einem Kilometer erreichte. Dabei verbrannten 30 Feuerwehrfahrzeuge. Die Erkenntnisse daraus waren, dass nur mit einer Feuerlöschanlage diese Brandszenarien beherrscht werden kann.
Allerdings sollte man nicht die seit Jahrzehnten angewendete Methode, der von oben einzubringenden Schaumaufgabe beibehalten, sondern sich der bereits seit ca. 30 Jahren bewährte Sub Surface- Verfahren widmen, bei welchen man den Schaum von unten injiziert.
Dabei fließt der Schaum, bei nicht Wasser löslicher brennbarer Flüssigkeit, direkt zur brennenden Oberfläche und trennt die Flammen von der brennbaren Flüssigkeit. Bei wasserlöslichen Flüssigkeiten nimmt man einen Stoffschlauch zu Hilfe, welcher sich bis zur brennenden Oberfläche entfaltet und den Schaum zwischen den Flammen und der brennbaren Flüssigkeit schiebt. Es kommt zur 6 fach schnelleren Löschung im Vergleich zur oberen Schaumaufgabe, bei welchen sehr viel Schaum durch die Flammen zerstört und in der brennbaren Flüssigkeit aufgelöst wird.
Bei sehr leicht entflammbaren zu lagernden Flüssigkeiten, wie Methanol sind besondere Kriterien zu beachten. So ist diese Brandlast nicht mehr durch die Feuerwehr zu beherrschen. Schon durch die Anwendung des Direktstrahls ist ein Inferno vorprogrammiert. Die damit verspritzte brennende Methanol Flüssigkeit führt zur schlagartigen Vergrößerung des Brandherdes. Sprinkleranlage
Es kann keine Feuerwehr, und schon gar nicht in ländlichen Bereichen eine freiwillige Feuerwehr zugemutet werden, diese Höchstbrandlasten zu beherrschen. Hier muss eine selbständige automatische Feuerlöschanlage zum Einsatz kommen, welche rechtzeitig den Brand erkennt und schutzzielorientiert den Brand liquidiert. Dies kann konventionell durch entsprechende Schaum zugemischte Sprühflutanlagen erfolgen, oder innovativ durch langjährig bewährte Kompaktschaumanlagen erfolgen.
Liegen diese Freilager an Flüssen und Seen kann zusätzlich für die Feuerwehren entsprechend dimensionierte Saugstellen installiert werden. Die für den Feuerlöscheinsatz erforderlichen großen Löschwassermengen (800 bis 3.200 l/min), werden immer mehr durch die Löschwasservorhaltung in Zisternen, Brunnen oder die Entnahme aus o. g. natürlichen offenen Wasserquellen, sicher gestellt.
Dies bedeutet allerdings, dass diese Entnahmestellen ganzjährig frostfrei einsatzbereit sein müssen. Abgesichert wurde dieses jahrzehntelang mit einem im Ufer eingelassenen Einlaufbauwerk. Für große Industriegebiete ist dieser, mit enormem Aufwand an Erdarbeiten/Uferbefestigungen verbundene Bau, eventuell noch gerechtfertigt. Handelt es sich aber um Löschteiche in kleinen Ortschaften oder Campingplätze an Seen, sollten Saugstellen verwendet werden, die gering im Aufwand und trotzdem ganzjährig einsetzbar sind.
Eine Möglichkeit ist eine auf Betonfundamenten gestützte Saugleitung, die vom Feuerwehrstandplatz direkt durch den Uferbewuchs ins Wasser auf den Grund geführt wird. Der sich am Ende anschließende Saugkorb befindet sich dann unmittelbar über den Seegrund. Damit ist es möglich, durch verschiedene geeignete Maßnahmen, mit geringem Aufwand das Saugrohr ständig eisfrei zu halten. Sprinkleranlage
Je nach örtlichen Verhältnissen ist durch einen Fachkundigen, unter Berücksichtigung der Uferbeschaffenheit, das geeignete Verfahren zu bestimmen.
Problematisch wird es bei Saugstellen, die zu hoch oder zu weit vom Saugkorb entfernt sind. Die Saugleistung des Feuerwehrfahrzeugs reicht dann nicht mehr aus und die Wassersäule bricht ab. In diesem Fall hilft dann nur noch die Stationierung einer Unterwasserpumpe, die durch Knopfdruck an der Entnahmestelle aktiviert wird. Entsprechend der Weite und der Höhe, kann die Leistung dieser Pumpe durch einen Fachplaner ermittelt werden. Mit dieser Unterwasserpumpe können Löschwasser Entnahmestellen auf Steilhängen oder in sehr seichten Gewässern vorgehalten werden.
Auch ist es möglich, eine bereits von der Pumpe vorinstallierte Leitung über längere Wegstrecken zu verlegen, um dann am zu schützenden Bauwerk die Löschwasserentnahmestelle vorzusehen.
Bei der Nutzung fließender Gewässer, muss vom Betreiber gegebenenfalls ein Antrag für die Errichtung der Löschwasserentnahmestelle beim zuständigen Wasser- und Schifffahrtsamt bzw. Seeamt eingereicht werden.
Diese Löschwasserentnahmestellen sind durch einen unabhängigen Sachverständigen (z. B. DEKRA, TÜV usw.) abzunehmen. Sprinkleranlage
Auf Grund der Vielfältigkeit der Brandszenarien eines Freilagers sollte zum Brandschutzgutachten ein Löschanlagenkonzept angefertigt werden, welches unter Beachtung aller örtlichen Gegebenheiten für seine Schwerpunktbereiche entsprechende konventionellen und innovativen Brandlöschsysteme vorschreibt.
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