Ein ARM (RAS) besteht aus einem Rohrsystem und einer Auswerteeinheit, die eine oder mehrere Detektionseinheiten enthält. In das Rohrsystem werden Ansaugöffnungen eingebracht und ein definierter Ansaugdurchmesser durch Ansaugreduzierungsfolien (oder Schellen) erzielt. Zwischen Rohrsystem und Detektionseinheit können je nach Anforderung an die Umgebung und den Überwachungsumfang Luftfilter, Kondensatabscheider oder Magnetfilter (für metallurgischen Staub) installiert werden. Ein in die Auswerteeinheit integrierter Lüfter saugt kontinuierlich Luft über das Rohrsystem aus dem Überwachungsbereich an. Jede Ansaugöffnung wird dabei als ein punktförmiger Rauchmelder betrachtet. Die Auswerteeinheit besteht aus der eigentlichen Detektionseinheit und einer Überwachung des ARM und des Luftstroms auf mögliche Störgrößen, wie beispielsweise eine Verringerung des Luftstroms aufgrund von verschmutzten Filtern.
Die Luftproben werden der Detektionseinheit dauerhaft zugeführt und dort auf Rauchpartikel untersucht. Als Detektionseinheiten kommen in der Regel besonders hochempfindliche optische Rauchmelder zum Einsatz, um die Verdünnung des Rauchs durch die aus rauchfreien Räumen angesaugte Luft auszugleichen. Die Empfindlichkeit einer Detektionseinheit wird in Lichttrübung (Dämpfung) pro Meter angegeben (Eine Lichttrübung von 0,005 bis 20 %/m ist dabei keine Seltenheit). Diese Systeme können optimal an die Umgebungsbedingungen angepasst werden. Die Detektionseinheit kann über eine eigene Störungserkennung verfügen, die unter anderem den Verschmutzungsgrad überwacht.
Quelle: Wikipedia