Brandschutzprojekte – Praxisbeispiele / Welches wirksame Löschsystem nimmt man nun?
Beispiel 1: Unterirdischer Hydraulikkeller
Ein Produzent hat eine 20.000 m² Halle mit großen hydraulisch betriebenen Blechstanzen. Unter diesen Maschinen befinden sich zusammenhängende Hydraulikkeller mit über 4.000 m³ Raumvolumen (Ölbehälter, Rohre und Pumpen).
Produktionsbedingt ist die intensive Kontamination durch Öl dieser Keller unvermeidbar. Die Werkfeuerwehr sieht als ihr beherrschbares Ziel, die Halle und die Produktionsmaschinen zu schützen. Den dann brennenden Hydraulikkeller sehen sie als von Ihnen nicht löschbar an.
Die sehr starke Rauchentwicklung macht ein Vordringen und eine effektive Brandbekämpfung unmöglich.
- Wir planen ein baurechtlich abnahmefähiges Löschverfahren, welches bei diesen besonderen Umstand voll löschwirksam bleibt. Je mehr Rauch, je größer der Löscheffekt.
Beispiel 2: Unterirdisches Tabaklager
Ein Unternehmen, welches ein Tabakwarenlager im 3. Untergeschoß seines Unternehmens unterhält, muss den im Brandfall anfallenden Rauch durch meterdicke Decken ins Freie führen.
Abgesehen von den sehr hohen Anschaffungskosten dieser Entrauchungsanlage, schickt kein Einsatzleiter seine Löschkräfte in das 3. UG, trotz freier Sicht.
- Wir planten ein Löschsystem, welches sofort sicher löscht und den Rauch vollständig bindet.
Beispiel 3: Reifenlager
Zwei übereinander liegende Winterreifenlager, welche sich direkt über dem Autoverkaufsräumen befinden, sollen durch eine automatische Feuerlöschanlage geschützt werden.
Die dafür bisher eingesetzte konventionelle Feuerlöschanlage benötigt ca. 600 Tonnen Wasser, welche im Einsatzfall weder rückzuhalten, noch durch die Decken des Autoverkaufsraumes getragen werden kann.
- Wir planten ein mehrfach wirksameres Löschverfahren, welches nur ca. 10 % Löschwasserbedarf hat und somit die Deckenlast trägt. Zwischenzeitlich wurde dieses System realisiert und von den Behörden als alternatives Löschverfahren bewilligt.
Beispiel 4: Sprayflaschenlager
Sprayflaschenlager sind nur mit vielen Tonnen von Löschwasser beherrschbar.
Nur viel Wasser konnte bisher die zur Explosion der Sprayflaschen führenden Temperaturen absenken.
Zahlreiche Versuche haben in der Vergangenheit gezeigt, dass nicht nur der Kühleffekt die Explosionen unterbindet, sondern hauptsächlich der Stickeffekt, welches schnell zur Wegnahme der Wärme produzierenden Flammen führt.
- Dies erreicht man durch ein spezielles Löschverfahren, welches genau diese Kriterien erfüllen.
Beispiel 5: sehr hohe Hallen
Dezentrale und sehr hohe Schutzobjekte haben das Problem, dass das Löschmittel unmöglich in den vorgeschriebenen Zeiten zum Brandherd befördert wird.
Ein Kunde mit einem langen Komplex schutzwürdiger Hallen (ca. 1.500 m) hatte dieses Problem. Sicherlich hätte man vorgeflutete Stichleitungen anwenden können.
Sein Hauptproblem ist allerdings, dass diese Hallen mit Besucherzahlen > 3.000 eine übermäßige Höhe (> 20 Meter) hat.
Hier kann kein konventionelles Löschverfahren (z.B. Sprinkleranlagen) wirksam eingesetzt werden.
Auch hier planen wir ein bereits seit ca. 20 Jahren praktiziertes Löschverfahren, welches dieses Brandlastproblem beherrscht.
- Das fertig vorbereitete Löschmittel kann einen Kilometer horizontal oder 400 Meter vertikal transportiert werden, ohne dass es seine ursprüngliche Konsistenz verliert. Es kommt unverändert aus dieser Hallenhöhe unten an und löscht umgehend.
Beispiel 6: Tunnelschutz
Bisher wurden Tunnel als absolut sicher eingeschätzt.
Was heißt das?
Man sieht wo es brennt, besonders durch die leistungsstarke Entrauchung können sich die Personen über die Fluchttüren retten.
Soweit, so gut! Was passiert mit den brennenden Fahrzeug bzw. Fahrzeugen. Die Feuerwehr kann den Brandort durch die dicht stehenden Fahrzeuge nicht erreichen. Es kommt zu einen Vollbrand, wobei die Tunneldecke vollständig zerstört wird.
Wochenlange Reparaturen und Sperrung des Tunnels sind die Folge.
- Wir planten ein Löschverfahren, welches das brennende Objekt umgehend erkennt und das Löschmittel unproblematisch direkt an den Brandherd führt und sofort löscht.
- Der Tunnel ist in kürzester Zeit wieder einsatzfähig.
- Zwischenzeitlich wird in Deutschland der dritte Tunnel diesbezüglich geplant.
Beispiel 7: Waldbrände
Wer fürchtet nicht die großflächigen alles zerstörenden Waldbrände.
Die Erkennung erfolgt relativ zufällig und die Brandbekämpfung ist meistens über unwegsames Gelände sehr Zeitintensiv und aufwändig.
Große Teile des Waldes gehen dann verloren.
- Durch ein mehrfach in Deutschland angewendetes Brandfrühesterkennungsverfahren, welches in einem Durchmesser von 20 km eine Rauchentwicklung > 50 m² schnell erkennt, planen wir für Sie ein mobiles Löschverfahren, welches den damit erkannten Brandherd umgehend eindämmt und sicher löscht.
Beispiel 8: Frostsichere Saugstellen
Für den operativen Brandschutz ist Löschwasser unerlässlich. Bislang wurde Löschwasser in den benötigten Mengen von den Wasserbetrieben zuverlässig zur Verfügung gestellt.
Die Investoren werden immer mehr angehalten Löschwasser selbst vorzuhalten, da dass sehr aufwendig hergestellte Trinkwasser für Bereitstellungszwecke zu kostbar ist. Die Tendenz geht deshalb immer mehr in die Selbstvorhaltung durch Zisternen, Flachspiegelbrunnen oder Saugstellen aus offenen Gewässern.
Hier war eine Frostsicherheit der Saugstellen nur mit erheblichen Aufwand (Erdarbeiten, Spundwandsetzung usw.) möglich.
- Wir planen Ihnen durch verschiedene Methoden, entsprechend den örtlichen Gegebenheiten, eine frostsichere Saugstelle mit einem Minimum an Aufwand.
Beispiel 9: Fluchtwegsicherung ohne aufwändige bauliche Brandschutzmaßnahmen
Über die Wichtigkeit von Fluchtwegen ist bereits genügend geschrieben und vieles festgelegt worden.
Geht es dabei aber um den Bestandsschutz, da fangen schon die Probleme an. Hier müssen außer den Belangen der Brandschutzauflagen auch die des Denkmalschutz berücksichtigt werden.
- Soll das Treppenhaus ummauert oder mit einer Brandschutzverglasung ausgerüstet werden?
- Soll die Holztreppe entfernt oder brandschutzisoliert werden?
Egal was man in dieser Richtung tut, der ursprüngliche Zustand ist nicht mehr gegeben.
- Wir planen Ihnen ein baurechtlich abnahmefähiges System, welche die Brandschutzauflagen erfüllt, aber optisch den ursprünglichen Zustand beibehält.
Beispiel 10: Schutz von Rechnerräumen ohne jeglichen Löschmitteln und Gasen
Ein Alptraum eines jeden Unternehmers ist es, wenn seine Daten durch einen Brand zerstört werden.
Eine Löschanlage ist dann die einzige vorbeugende Alternative.
Seit 1993 das sehr wirkungsvolle Halonlöschmittel verboten worden, sind viele ersetzende Löschverfahren zur Anwendung gekommen.
Allerdings benötigte man immer ein bestimmtes Löschmittel-/Gas, welches relativ aufwendig vorgehalten bzw. gelagert werden muss.
- Wir planen Ihnen ein Löschverfahren, welches ohne Löschmittel-/Gas (auch ohne N2- Anwendung) den Brand vollständig Rückstandsfrei löscht und einen umgehenden Weiterbetrieb ermöglicht.
Beispiel 11: Brandwanddurchbruchssicherung
Welcher Betrieb hat nicht das Problem der brandschutztechnischen Ertüchtigung von Brandwänden, bei Kabel- und Rohrdurchführungen.
In der Leitungsanlagenrichtlinie ist dies geregelt. Führen aber brandlasthaltige Fließbänder oder Kabel und brennbare Rohrleitungen durch die Brandwände, sind diese damit verbundenen Probleme, nur schwer beherrschbar .
Weder eine ordnungsgemäße Abschottung der Kabel und Rohre, noch eine Rückführung des Brandes mit Öffnungsschließung sind dann möglich.
Wir erlebten verzweifelte Kunden.
- Auch hier haben wir eine relativ einfache und wirtschaftliche Lösung zur ordnungsgemäßen Brandabschottung zur Vermeidung des Flammen-, Rauch- und Hitzeübetrittes.
Beispiel 12: Vertikaler Kabelschacht
Einen vertikalen Kabelschacht brandschutzmäßig zu sichern, stellt eine große Herausforderung dar.
Jede Etage muß horizontal in „F90 Qualität“ geschottet werden.
Von der Unzugänglichkeit abgesehen, ist diese Maßnahme nur mit hohen unwirtschaftlichen Aufwand realisierbar.
Die wirklichen Probleme entstehen erst langfristig. Kabelerneuerungen oder Kabelneuverlegung sind mit einen sehr großen Aufwand und Kosten verbunden.
- Das von uns geplante System erlaubt die vollständige Offenhaltung über alle Etagen.
Beispiel 13: Brandstiftung in Kabelschächten
Die Zeitungen waren in der jüngsten Vergangenheit voll von derartigen Ereignissen.
Gerade die Steuerkabel von öffentlichen Verkehrsmittel wurden ins Visier genommen.
So z.B. in Berlin am Ostkreuz oder auf der Elsenbrücke am Treptower Park. Von den Fahrverzögerungen abgesehen, war die Sicherheit in höchsten Maße gefährdet.
- Auch hier planen wir ein einfach aber wirkungsvolles Löschverfahren, welches das Brandereignis beherrscht.
Beispiel 14: Brandschutz in Geflügelfarmen
Man sollte die Brandgefahr in Geflügelfarmen nicht unterschätzen. Obwohl man versucht mögliche Brandquellen weitestgehend auszuschließen, kommt es zu unverhofften Brandereignissen.
Durch die, wie Fackeln brennende Hühner, kommt es sehr schnell zur Brandausbreitung im gesamten Stall (nicht selten > 20.000 m²).
Durch die brennenen Federn, kommt es zur Blausäurebildung.
- Trotz dieser spezifischen Problematik planen wir auch hier ein Verfahren zur Brandlöschung.
Beispiel 15: Schiffsanlieger
Frei im Fluß- oder Seewasser stehende Anlieger sind ungefährlich, solang dort der Umschlag nicht mit brandgefährdeten Stoffen erfolgt.
Werden jedoch leichtentzündliche brennbare Stoffe Be- und Entladen, muß man den Anleger brandschutzmäßig schützen.
Wie allgemein bekannt ist, verliert diese Stahlkonstruktion bereits bei ca. 500 °C die Hälfte seiner Statik.
Wurde also ein Schiff mit dieser o.g. Ladung beschädigt, würde die brennende Flüssigkeit unter dieses Stahlgerüst gelangen und beschädigt werden.
- Die Planung eines solchen Konstruktionsbrandschutzes ist unser besonderes Anliegen, wobei wir damit der Sicherheitsphilosophie vieler Unternehmen im „Goalzero“ weitgehend Rechnung tragen.
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