Zeitungsartikel – Heißschaum Löschanlage (Auszug aus „Feuerwehr“ 4/2011)
Heißschaumverfahren - Steckbrief
Mit dem neuen Heißschaum Löschverfahren, lassen sich große Industriehallen effektiv schützen. Je mehr Rauch, um so besser der Löscheffekt!!!
Es vergeht kein Monat das nicht in Deutschland eine Lager- oder Produktionshalle abbrennt.
Das Geschrei ist dann groß. Die Versicherer hätten lieber vorher höhere Sicherheit gefordert. Der Betreiber verliert seine Kunden auf Grund seiner Auslieferschwierigkeiten und der Umwelt wird auch geschadet.
Entsprechend der Brandlast, der Brandausbreitungsgeschwindigkeit und der Größe der Halle macht sich der Einbau einer Feuerlöschanlage zwingend erforderlich (Industriebaurichtlinie).
Dabei stellt sich allerdings die Frage, welches System ist dazu aus Sicherheits- und Wirtschaftlichkeitsgründen geeignet. Hinzu kommt, dass die Hallen immer größer und höher werden.
Die Lagerung erfolgt in immer dichteren Hochregalen oder Produktionsanlagen, so dass die Düsen oder Ausbringelemente kaum noch das Löschmittel in allen Bereichen erreicht. Auch eine Stickstoffinertisierung ist nicht möglich, da durch eine nicht immer vollständige abzudichtende Außenwand, über das Jahr erhebliche Stromkosten anfallen. Oft bleibt dann nur noch eine konventionelle Leichtschaumlöschanlage übrig. Sie erreicht durch ihre tausendfache Verschäumung schnell ein sehr großes Schaumvolumen, womit in wenigen Minuten eine Halle bzw. ein Hallenabschnitt vollständig gefüllt werden kann.
Der Wasseranteil ist dabei verhältnismäßig gering. Das reduziert natürlich den Aufwand der Löschwasserrückhaltung um ein wesentliches.
- Bei konventionellen Schaumlöschanlagen, sind die Aufwendungen zur unmittelbaren Schaumerzeugung sehr kostenintensiv. Diese Gebläse mit Düsenring und Doppelsieb befinden sich im oberen Teil der Außenwand. Sie benötigen für den Außenwetterschutz entsprechende Luftklappen und evtl. Schaumtore. Der durch das Befüllen der Halle mit Schaum entstehende Überdruck, muss über Druckentlastungsdachklappen ausgeglichen werden.
- Dies alles erfordert eine relativ großen Steuerungsaufwand. Eine seit 15 Jahren erfolgreiche Alternative ohne die genannten Aufwendungen ist ein neues Leichtschaumverfahren.
Es handelt sich hierbei um das Heißschaum-Feuerlöschverfahren im vollständig geschlossenen Schutzobjekt.
Mit verhältnismäßig geringem Wasser- und Verrohrungsaufwand und ohne elektrisch betriebene Leichtschaumgeneratoren ist eine Halle sehr schnell und mit geringem Mitteln zu schützen. Das heißt, hier wird außer einer vergleichbaren Löschmittelzentrale, auf ein vollkommen neues Schaumerzeugerprinzip zurück gegriffen (entspricht den neuesten Din EN Normen).
Ähnlich wie das Mittelschaumverfahren wird hier ohne elektrische Luftgebläse, nur mit Düsen und Keilsieb eine ca. 700 fache Verschäumung erreicht. Dies ist sonst keine Besonderheit. Erst durch das mit besonderer hoher Viskosität verwendete Schaumkonzentrat (preislich mit AFFF zu vergleichen) ist es nun möglich, vollständig den aufsteigenden Rauch bis zu 1.200°C in die Schaumblasen zu binden. Damit ist es erstmals möglich ohne Druckentlastung in einem völlig geschlossenen Raum, ohne Frischluftzufuhr zur Schaumerzeugung und ohne Druckentlastung Heißrauchschaum zu erzeugen, welcher mit vollständiger Füllung des gefährdeten Raumes den Brand gänzlich beherrscht.
Der anschließend zerfallene schwarze Schaum, kann gesammelt und entsorgt werden. Als einen sehr großen Vorteil kann angesehen werden, dass absolut kein giftiger Rauch in die Atmosphäre dringen kann (Umweltschutz).
Vorteile des Heißschaum-Feuerlöschsystemes, zusammengefasst:
– Schaumproduktion in Heißschaumgeneratoren
– 600 fache Verschäumung
– bis 1.200 °C Rauch bindend
– Rauch wird vollständig in Schaumblasen gebunden (Rauchbindung)
– Rauchschaumblasen haben höheren Stickeffekt
– Schutzraum wird innerhalb von wenigen Minuten vollständig gefüllt
– keine Rauchausbringung in die Atmosphäre
– deutlich geringere Kosten im Vergleich zu konventionellen Leichtschaum-Löschanlagen
– deutlich geringere Folgekosten bei Wartung, Instandhaltung und Modernisierung
– es sind keine Druckentlastungsklappen nötig
– keine Eingriffe in die Bauhülle
– geringer anlagentechnischer Aufwand
– es werden keine elektrischen Leichtschaumgeneratoren benötigt
– keine Luft- und Schaumklappen für Generator nötig
– geringerer Installationsaufwand
– geringe Löschwasserrückhaltung
– durch vollständige Rauchbindung, umweltfreundlich
Beispiel aus der Praxis:
Ein Produzent hat eine 20.000 m² …….
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